Nächste Auswärtsspiele

Montag, 18. März / Viertelfinal Spiel 2

Freitag, 22. März / Viertelfinal Spiel 4

Details folgen, sobald der Gegner bekannt ist.

Eure Rechte gegenüber der Polizei

Im Nachgang zu den Ereignissen vom letzten Auswärtsderby möchten wir kurz auf eure Rechte gegenüber der Polizei aufmerksam machen.

Grundsätzlich gilt: Ihr habt das Recht, die Aussage zu verweigern. Angeben müsst ihr nur eure Personalien. Das heisst: Name, Vorname, Geburtsdatum und Heimatort (also die Angaben, welche sich auf der Identitätskarte oder dem Ausländerausweis befinden). Genau das und nicht mehr. Alles weitere, wie etwa euer Beruf oder eure Hobbys, ob ihr Militärdienst leistet oder eine Saisonkarte besitzt, gehören nicht dazu. Auch eure Wohnadresse müsst ihr nicht angeben. Es können euch bei einer Aussage gegebenenfalls Nachteile entstehen, da alles was ihr sagt, gegen euch verwendet werden kann.

Solltet ihr dennoch eine Aussage machen wollen, achtet darauf, dass diese korrekt protokolliert wurde. Zu den Protokollen gilt ausserdem, dass ihr nicht verpflichtet seid, ein Protokoll zu unterschreiben. In den meisten Fällen ist es aber auch nicht zu eurem Nachteil, wenn ihr dies tut. Lest es aber in diesem Fall gut durch.

Sollte die Polizei euer Mobiltelefon durchsuchen wollen, dann verlangt umgehend die Siegelung des Geräts und erwähnt als Begründung, dass sich darauf persönliche Aufzeichnungen und Kor-
respondenz von euch befinden, welche eine Durchsuchung bzw. Beschlagnahmung nicht erlauben.

Solltet ihr eine Vorladung der Polizei erhalten haben oder falls ihr sonst Fragen habt, könnt ihr uns über info@limmatblock.ch oder vor den Spielen beim Stand unter dem Limmatblock kontaktieren. Wir können euch etwa Tipps, eine Einschätzung der Lage oder den Kontakt zu Jurist:innen geben.

Infoabend im 1930

Diesen Samstag, 3. Februar führen wir einen Infoabend in der 1930-Bar durch. Wir werden nochmals über die Ereignisse vom letzten Auswärtsderby sprechen und einen Ausblick auf die kommenden Spiele geben.

Zudem werden wir das Thema Repression und wie man sich dagegen wehren kann aufgreifen. Eine juristische Fachperson wird Inputs zur rechtlichen Aspekten geben und steht für Fragen zur Verfügung. Wir laden daher insbesondere all jene ein, welche am letzten Auswärtsderby vom Polizeikessel betroffen waren.

Treffpunkt ist ab 16 Uhr, der Infoabend beginnt um 17 Uhr.

Ein Derby im Polizeikessel

Das zweite Auswärtsderby in Kloten wird überschattet von einer Polizeiaktion, welche seinesgleichen sucht und grosse Fragezeichen bei uns hinterlässt. Die beiden katastrophalen Auftritte des ZSC werden dadurch für uns zur Nebensache. Wir überlassen deren Aufarbeitung selbstverständlich der sportlichen Führung und dem Team. Viel mehr möchten wir uns zu den Vorfällen rund um das Stadion äussern und unser Fernbleiben vom Derby begründen.

Vorweg: Wir distanzieren uns von jeglicher Form der Gewalt. Keinesfalls wollen wir Ereignisse wie das unrühmliche Spiel in Rapperswil verherrlichen. Bei all diesen Vorfällen haben wir aber die interne Aufarbeitung durchgeführt, wurden seitens Liga oder Behörden dafür «bestraft» – mit Materialverboten und anderen Massnahmen. Diese «Strafen» haben wir hingenommen, eingehalten und damit die Konsequenzen getragen.

Zurück zum gestrigen Abend: Wir verliessen gegen 18.35 Uhr die S-Bahn am Bahnhof Kloten, sammelten uns und liefen gemeinsam in Richtung Stadion. Bis auf ein paar Böller wurde zu diesem Zeitpunkt keinerlei Pyrotechnik eingesetzt. Doch dann begannen die Ereignisse ihren Lauf zu nehmen. Entgegen den Medienberichten wurden wir über eine mögliche «Einkesselung» erst nach Abmarsch vom Bahnhof Kloten informiert. Dazu die Aussage der Polizei: «Sollte es zu ‹Straftaten› kommen, wird es eine Einkesselung geben.» Schon da wurde uns bewusst, dass dies keine spontane und kurzfristig angedachte Aktion seitens der Kantonspolizei war. Viel mehr wurde dieser Monstereinsatz und die völlig überzogenen Repressionen von langer Hand geplant. Zur Veranschaulichung: Vor den Fans fuhren mehrere Motorräder der Kantonspolizei, Zivilpolizisten verkleideten sich als Paparazzi und lauerten uns auf und an jeder Ecke standen diverse Polizeieinheiten in Vollmontur.

Beim Schwimmbad schlug schliesslich die Stunde der Polizei. Vorne und hinten fuhren Wasserwerfer auf, von allen Seiten kamen Polizeieinheiten aus dem Unterholz und umkreisten die ZSC-Fans. Ein vor und zurück war für alle Betroffenen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Die Polizei teilte uns mit, dass wir uns einer Personenkontrolle zu unterziehen hätten. Eine abschliessende Begründung dafür erhielten wir nicht. Vor Ort gaben sich mehrere Personen als Verantwortliche aus, die Erklärungen variierten stark. Manche sprachen von einem «erhöhten Gefährdungsrisiko», andere brachten die letztjährigen Ausschreitungen beim Spiel in Rapperswil als Begründung. Auch die Erblindung eines ZSC-Fans beim letzten Derby wurde genannt – obschon hier die Polizei mit ihrem unverhältnismässigen Gummischroteinsatz selbst verantwortlich war.

Wir entschieden uns nach kurzer Beratung, nach Zürich zurückzukehren. Jene Fans aus dem Marsch, welche pünktlich zum Spiel wollten, liessen wir vortreten und sich der Personenkontrolle unterziehen. Seitens Polizei war von Anfang an klar, dass die über 200 Personen niemals in der noch vorhandenen Zeit zu kontrollieren gewesen wären.

Je länger die Situation im Kessel andauerte, desto mehr schien die Polizei die Nerven zu verlieren. Dies gipfelte darin, dass seitens der Uniformierten erste Schubsereien gegen Unbeteiligte – darunter auch Frauen – zu sehen waren. Deeskalierend dürfte dieses Verhalten kaum gewesen sein. Die Gangart wurde ruppiger, bis die Polizei sämtliche Personenkontrollen «erpresste». Dass es seitens der Fans zu keiner «Gegenreaktion» kam, sondern trotz Freiheitsberaubung und Diskriminierung seitens der Staatsgewalt die Ruhe gewahrt wurde, darf an diesem Abend als positiver Nebeneffekt gewertet werden. Schlussendlich kassierten alle im Kessel Verbliebenen eine bis Mitternacht geltende Wegweisung aus Kloten und wurden auf den 21.25-Zug nach Oerlikon beordert. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt noch längstens nicht alle Personen aus dem Kessel entlassen, was am Bahnhof Kloten nochmals zu Diskussionen mit der Polizei führte. Schliesslich konnte erreicht werden, dass wir auf die letzten Leute warten durften und die Heimreise gemeinsam antreten konnten.

Wir verurteilen das Vorgehen der Kantonspolizei vom Sonntag aufs schärfste. Eine unklare Lagebeurteilung, schlechte Kommunikation und die grundlose Freiheitsberaubung zeigen für uns eindeutig die Willkür der Aktion auf und lassen uns zum Schluss kommen, dass es der Polizei um eine reine Machtdemonstration ging. Das stundenlange Warten bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt lässt das Ganze noch dümmer und unvernünftiger wirken. Dass dabei trotz scheinbar langer und intensiver Vorbereitung nicht einmal eine Toilette zur Verfügung gestellt wurde, zeugt nicht gerade von Kompromissbereitschaft. Das Mass wurde hier definitiv völlig überschritten. Kritik und Selbstreflektion dürften aber weiterhin Mangelware sein bei der Kantonspolizei – viel mehr werden sich die Verantwortlichen einen Tag später beim Kaffee auf die Schulter geklopft haben. Auch die heute Montag veröffentliche Medienmitteilung der Polizei kommt der Wahrheit etwa so nahe, wie das Thermometer am Sonntagabend dem Sommer.

Zum Schluss noch eine Berichtigung:
Seitens Limmatblock wurde den Fans, welche das Stadion betreten wollten, kein Stimmungsverbot oder sonstiges erteilt. Einzig und allein für die Zeit, in welcher Kloten aus Solidarität ebenfalls schwieg, wurden alle gebeten, auf Stimmung zu verzichten. Nicht mehr und nicht weniger.

Treffpunkt Heimderby / Trainingsbesuch

Um die Mannschaft für die Derbies heiss zu machen, besuchen wir das Abschlusstraining am Samstagvormittag. Treffpunkt ist um 10.50 Uhr beim Eingang H (Seite Limmatblock).

Vor dem Spiel treffen wir uns um 17.45 Uhr an der Ecke Vulkan-/Max-Högger-Strasse und laufen danach gemeinsam zum Stadion.

Limmatblock-Kalender 2024

Leider ist es bei der Produktion der Kalender zu Verzögerungen gekommen, weshalb sie erst nächste Woche bei uns eintreffen.

Wir verkaufen den Kalender am Dienstag, 19. Dezember in der 1930 Bar sowie an den Heimspielen vom 21. und 23. Dezember beim Stand hinter dem Block (Sektor H). Der Preis beträgt 15 Franken.

Und wieder grüsst das Kaskadenmodell

Mit dem heutigen Spiel in Davos starten wir nach der Natipause wieder zurück in den Ligaalltag. Damit verbunden sehen wir uns leider gezwingen euch heute vor dem Spiel mit diesem Text über den Stand der Dinge zu informieren. Beim Auswärtsderby in Kloten kam es beim Eintreffen am Gästeblock des Schluefwegs zu einer Situation, bei der unser etwas übermotivierte Mob auf die überforderte Einlasskontrolle traf. Dabei kam es zu einem versuchten Eingangssturm. Nachdem sich dann beide Seiten wieder beruhigt hatten, ging es am Eingang geregelt weiter und das Derby nahm seinen Lauf. In der vergangen Woche folgte nun die Post der Liga mit der Massnahme, dass wir bis zum 2. Dezember an den Auswärtsspielen auf sämtliches Material zu verzichten haben. Begründet wird dies mit dem versuchten Eingangssturm und der damit verbundenen Verletzung von zwei Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Mit dem Zitat «Wohl wissend, dass nur ein kleiner Teil der angereisten Personen diesen Schaden begangen hat, geht es darum, den grossen Teil der Kurve davon zu überzeugen, dass dieses Verhalten in der National League nicht geduldet wird.» zeigt das Schreiben einmal mehr: Die Liga ist immer noch überzeugt davon, dass Kollektivstrafen zeitgemäss und sinnvoll sind. Statt bei unserem ersten Vorfall diese Saison auf eine Selbstregulierung und eine Verarbeitung der Vorfälle innerhalb des Blocks und mit dem Verein zu setzten, wird völlig unnötig und übermotiviert eine Strafe zu Lasten aller verhängt. 

Aber anders, als von euch und eurem Modell beabsichtigt, wird sich der Limmatblock nicht brechen lassen, sondern wird dies intern und mit genügend Selbstreflektion aufarbeiten. Wir sehen uns heute in Davos, ohne Fahnen und Megafon, dafür mit lauter Stimme und einer gehörigen Portion Wut im Bauch.

Wir pfeifen auf eure Anspielzeiten

Wie wohl jeder Matchbesucher am Sonntagabend in Zürich mitbekommen hat, haben wir – der Sektor 1921 Davos und der Limmatblock Zürich – die ersten fünf Minuten gemeinsam lautstark gegen die Spielansetzung um 20 Uhr an einem Sonntag protestiert.

Die Sonntagabendspiele sind aber nur ein Symptom eines viel grösseren Problems:
Längere Drittelspausen, «Game of the Week» am Sonntagabend, Spieltagsplitting in den Playoffs und bald Powerbreaks dienen einzig und allein dazu, dass übers TV noch mehr Geld generiert werden kann. Notwendig ist das nur, weil die Klubs in unserer Liga weiterhin nicht willens sind, etwas gegen die explodierenden Spielerlöhne zu unternehmen, wie sie mit der absolut verkorksten Ligareform vor zwei Jahren bewiesen haben. Stattdessen wird weiter dem Kommerz Tür und Tor geöffnet, für ein paar Franken mehr im Budget, die man beim nächstbesten Transfer wieder aus dem Fenster werfen kann.

Das Nachsehen haben die treuen Fans im Stadion. Billetpreise steigen, Gästesektoren werden kleiner, die Spiele dauern immer länger und Spielbesuche werden aufgrund der über die ganze Woche aufgeteilten Spieltage immer schwieriger planbar.

Diese Entwicklung tragen wir nicht mit und wehren uns entsprechend jetzt und in Zukunft.

Eishockey gehört den Fans!

Sektor 1921 & Limmatblock

Update zum Spiel im Ambrì vom 14. Oktober

Liebe ZSC-Fans

Wie ihr gestern in den Medien lesen konntet, hat der HC Ambrì-Piotta die Ticketpreise für den Gästesektor an jene des Heimsektors angeglichen und gleichzeitig auf 32 Franken gesenkt. Der leere Gästesektor in den ersten Saisonspielen hat seine Wirkung gezeigt. Unsere Forderungen nach einer Abschaffung der Ungleichbehandlung und Reduktion der Ticketpreise wurden weitgehend erfüllt, weshalb die Grundlage für einen Boykott nicht mehr gegeben ist. Wir werden entsprechend zum Spiel vom 14. Oktober anreisen. Die Anmeldung für den Car ist ab nächstem Samstag verfügbar.

Unabhängig davon kämpfen wir aber weiter dafür, dass der Besuch von Eishockeyspielen für alle bezahlbar ist!